Fachrichtungen
Über Mediplex
Kontakt
Unternehmen
German English Russian
 
 
weiter

Zahnschmerzen und Wurzelbehandlung

Ist es normal, dass nach einer Wurzelbandlung die Zahnschmerzen bestehen bleiben oder gar schlimmer werden?

Diese oder ähnlich formulierte Fragen hören wir häufig zum Thema Wurzelkanalbehandlung. Um die Fragen beantworten zu können, sollte man zunächst die Ursache dieser Schmerzen und das Ziel der Therapie genauer betrachten.

Finden Bakterien der Mundhöhle Zugang zum Hohlraumsystem eines Zahnes, wie dies z. B. bei einer tiefen Karies der Fall ist, verursachen sie dort eine Reaktion des Zahnmarks, der sog. Pulpa. Hierbei handelt es sich nicht ausschließlich um den „Nerv“. Neben Nervengewebe findet man in der Markhöhle und den Wurzelkanälen auch Bindegewebe, Blutgefäße und Lymphgefäße und natürlich eine Vielzahl unterschiedlichster Zellen. Kommt es zur Bakterieninvasion, entzündet sich das gesamte Gewebe mit der Folge, dass der Zahn schmerzt.
Ein Fortbestehen der bakteriellen Invasion und der Entzündung können ein komplettes Absterben der vitalen Strukturen im Inneren des Zahnes verursachen. Man spricht in diesem Fall von einer Nekrose. Bakterien verlassen den Zahn im Bereich der Wurzelspitze und als Folge tritt in der Regel die Entzündung auf den Kieferknochen der Zahnwurzel-Umgebung über. Jetzt kann es zur Schwellung und zur Eiterbildung kommen. Auch in diesem Stadium der Entzündung können starke Schmerzen entstehen. Die Ursache für die Schmerzen ist also die körpereigene Reaktion auf die bakterielle Invasion.

Möchte man die Schmerzen langfristig und ursächlich bekämpfen, muss die Bakterieninvasion gestoppt, das entzündete Gewebe entfernt und der Zahn in seinem Innersten gereinigt werden - der Zahn muss wurzelbehandelt werden. Da es sich bei dieser Behandlung um eine äußerst kompliziert durchzuführende Behandlung handelt, entscheidet schon im ersten Behandlungstermin die Wahl der Technik über den Erfolg einer Behandlung. So zeigen Studien eine durchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit von unter 50% für in Deutschland durchgeführte Wurzelkanalbehandlungen. Zeichen für eine nicht erfolgreich durchgeführte Wurzelkanalbehandlung können u.a. die trotz Therapie weiterhin bestehenden Zahnschmerzen sein.

In der Hand unseres Spezialistenteams lässt sich die Erfolgswahrscheinlichkeit einer „state of the art“ durchgeführten Wurzelkanal-behandlung jedoch nahezu verdoppeln. Durch moderne Technik (wie z.B. dem Operationsmikroskop) und fundierte Behandlungsabläufe lassen sich Bakterien gezielter bekämpfen, verbogene Hohlräume und Wurzelkanäle können deutlich besser aufgefunden und das komplizierte Hohlraumsystem im Zahninneren kann vorhersagbarer verschlossen werden. In der Regel kann schon nach der ersten Behandlungssitzung Schmerzfreiheit erreicht und der Erhalt des Zahnes nach abgeschlossener Wurzelbehandlung über mehrere Jahre hinweg gesichert werden. Ein Rückgang der Beschwerden kann auch häufig bei ausweglosen Fällen erreicht werden.

Autor: Dr. med. dent. Johannes Cujé
Co-Autor: Dr. med. dent. Horst Behring
(MITLIGED BEI MEDIPLEX HAMBURG)

Wandsbeker Chaussee 44
22089 Hamburg

Tel. 040 - 2 51 29 25
Fax 040 - 2 91 29 35

Internet: www.behring-plate.de
E-Mail: praxis@behring-plate.de